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Unser Stromvergleich im Radio SRF 1

12.05.2015

"Trotz Energiewende: Kaum einer kauft Solarstrom" ist das Thema der heutigen Espresso Radiosendung. Verschiedene Vorurteile gegenüber Solarstrom werden widerlegt und Christina Marchand kommt zur Bewertung von Strom zu Wort. myNewEnergy wird prominent im Beitrag erwähnt und verlinkt.

Icon Radiobeitrag zum Download (9,9 MB)

 

myNewEnergy wurde heute prominent in der Espresso Sendung auf SRF1 erwähnt. Wir freuen uns über die Berichterstattung. Das Interview mit der Redakteurin Nicole Roos war sehr intensiv und wir haben viele Aspekte des Stromvergleichs diskutiert. Im Beitrag konnte darauf leider nicht so genau eingegangen werden.  An dieser Stelle daher noch eine kleine Ergänzung zur myNewEnergy Bewertung, die ich auch als Kommentar zum Beitrag angefügt habe:

Ich freue mich, dass Espresso einen Beitrag zu diesem wichtigen Thema bringt. Ich habe eine Ergänzung zur myNewEnergy Note. Die Bewertung wurde gemeinsam mit einem Gremium (Experten der EVU, Umweltorganisationen und Bund) entwickelt. Neben der Umweltbelastung wird die Unterstützung der Energiewende beurteilt. Für die Ablösung von 40% Atomstrom kommt mehrheitlich Solarstrom in Frage. Alle Produkte mit sehr guter Note bringen die Energiewende voran und können mit gutem Gewissen gekauft werden.

Unsere Note soll den Konsumenten unterstützen und Vertrauen aufbauen, dass der wenig greifbare ökologische Strom hergestellt und eingespeist wird und der Kauf wirklich einen Unterschied macht und den Schweizer Markt verändert. 

Herzliche Grüsse

Christina Marchand

Geschäftsleiterin myNewEnergy

 

Hier finden Sie den kompleten Beitrag inkl Audio:

Link auf SRF1 Beitrag (5:09 min, aus Espresso vom 12.05.2015)

Und hier den Text des Beitrags:

In der Schweiz wird mehr Solarenergie produziert, als die Stromkraftwerke ihren Kunden verkaufen können. Grund dafür ist unter anderem das Hochpreis-Image des Solarstroms, aber auch, dass sich die meisten Schweizer nicht mit dem Thema befassen wollen.

Eine Umfrage bei drei grossen Schweizer Elektrizitätswerken zeigt ein klares Bild: Über 90 Prozent der Kunden beziehen hauptsächlich Strom aus Schweizer Wasserkraft. Bei den Elektrizitätswerken des Kantons Zürich sind es nur gerade 8 Prozent der Kunden, die Strom kaufen, der auch Sonnenenergie enthält. Bei den Centralschweizer Kraftwerken sind es sogar weniger als 1 Prozent der Kunden. Die Berner Kraftwerke BKW bieten gar kein separates Solarstromprodukt mehr an. Die Nachfrage dafür sei nicht vorhanden, heisst es auf Anfrage.

Angebot und Nachfrage stimmen nicht überein

Es herrscht also die paradoxe Situation, dass es viel Solarstrom auf dem Markt gibt, dieser aber nicht als Solarstrom verkauft werden kann. Das Konsumentenmagazin «Espresso» will von Experten wissen, warum das so ist und stellt fest: Es gibt verschiedene Vorurteile, die sich hartnäckig halten.

Vorurteil 1: Solarstrom ist teuer
Das sei früher so gewesen, sagt Frank Rutschmann vom Bundesamt für Energie: «Früher war Solarstrom vier bis fünf Mal so teuer wie herkömmlicher Strom. Das hat sich aber stark verändert. Heute bekommt man Solarstrom, der nur etwa 30 Prozent mehr kostet.» Das macht den Solarstrom heute erschwinglicher, zumal auch der Bau einer Solaranlage viel günstiger geworden ist, als noch vor ein paar Jahren.

Vorurteil 2: Den Strom zu wechseln ist kompliziert
Für die Mehrheit der Bevölkerung ist das Thema Strom ein Buch mit sieben Siegeln. David Stickelberger, Geschäftsführer des Fachverbandes Swissolar bringt es auf den Punkt: «Viele wollen sauberen Strom, wollen sich aber nicht damit befassen.» Er schlägt darum vor, dass beim Standardstrom der Anteil an Solarstrom massiv erhöht wird. «Wer ausdrücklich Atomstrom will, der muss sich beim Elektrizitätswerk melden. Alle anderen bekommen den erneuerbaren Strom aus Wasser-, Solar- und Windenergie.»

Vorurteil 3: Das Solarstrom-Angebot ist unübersichtlich
An diesem Vorurteil ist durchaus etwas dran. Je nach Stromanbieter gibt es x-verschiedene Möglichkeiten. Es sei wie bei den Handy-Abos, sagt Frank Rutschmann vom Bundesamt für Energie: «Nur befassen sich die Leute nicht sehr gern mit Strom-Abos.» Abhilfe schaffen kann hier die Vergleichsplattform My new Energy. Hier lassen sich die Stromangebote am eigenen Wohnort übersichtlich vergleichen. Zudem werden die Angebote von einer Experten-Jury mit Noten bewertet, sagt die Geschäftsführerin Christina Marchand: «Je mehr Solarstrom in einem Stromangebot darin enthalten ist, desto besser schneidet es ab.» Das Angebot mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis steht ganz oben.

 

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